Pressespiegel
Home ] Nach oben ]

Pressemeldungen

 

 Werdenberger & Obertoggenburger, 13. Juni 2016

Bürgermusik Wildhaus übertraf die Erwartungen am ersten Eidgenössischen

Die Bürgermusik Wildhaus überbrachte «Grüsse aus Wildhaus» auf der Marschmusikstrecke und erhielt dafür gute 82 Punkte. (Bild: pd)

WILDHAUS/MONTREUX. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte nahm die Bürgermusik Wildhaus am vergangenen Wochenende an einem eidgenössischen Musikfest teil. Als vor rund zwei Jahren die Einladung zum eidgenössischen Musikfest das erste Mal als Traktandum an der Hauptversammlung besprochen wurde, zeigten sich viele Musikanten begeistert von der Idee, an dem Fest teilzunehmen.

Mit dem Car nach Vevey gereist

Am vergangenen Freitag war es nun soweit und 40 Musikanten der Bürgermusik Wildhaus machten sich auf den Weg ans Eidgenössische Musikfest nach Montreux. Bei schönstem Wetter ging es mit dem Car zuerst nach Vevey ins Hotel. Am späten Nachmittag erkundeten die Musikanten die Festmeile rund um das Festgelände in Montreux und machten sich bereits einen ersten Eindruck vom Wettspiellokal und der Marschmusikstrecke.

Am nächsten Morgen war bereits um 7 Uhr morgens Abfahrt mit dem Zug Richtung Montreux. Nach dem Einchecken ging es mit den Instrumenten bei teils strömendem Regen zum Einspielen und weiter in das Wettspiellokal. Um 9.50 Uhr galt es im antiken Saal ernst und die Bürgermusik präsentierte vor Jury und Zuschauern zuerst das Aufgabenstück «Geisterstunde» von Urs Heri und anschliessend das Selbstwahlstück «A Scottish Portrait» von James Swearingen. Beide Stücke haben die Musikanten unter der Leitung von Dirigent Christian Schlegel während Wochen intensiv geprobt.

Bestes je erreichtes Ergebnis

Musikanten und Dirigent waren hoch konzentriert, galt es doch nun, das Erlernte abzurufen und fehlerfrei vorzutragen. Dies gelang den Musikanten, sie erhielten viel Applaus und eine sehr gute Bewertung von der Jury. Für das Aufgabenstück bekam die Bürgermusik gute 84 Punkte und für das Selbstwahlstück sogar sehr gute 88 Punkte von 100. Damit erzielte die Bürgermusik das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte an einem Musikfest und rangiert in ihrer Klasse, der 4. Klasse Harmonie, in der Schlussrangliste auf Rang 5. Damit wurden die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

Nach diesem tollen Ergebnis ging es für die Musikanten weiter zur Marschmusikstrecke. Nach dem Regen am Vormittag riss der Himmel auf und so konnten die Musikantinnen und Musikanten bei Sonnenschein Marschaufstellung nehmen. Sie waren sehr froh, das Stück «Grüsse aus Wildhaus» – eine Eigenkomposition von Dirigent Christian Schlegel – präsentieren zu können. Der Vortrag der Bürgermusik wurde mit guten 82 Punkten bewertet. Damit erreichte sie in der Kategorie Marschmusik den 6. Rang. Ein gelungener Abschluss der Wettspiele. Den restlichen Nachmittag nutzen die Musikanten, um andere Musikvorträge anzuhören, der Marschmusik zuzuschauen oder die Stimmung auf der Festmeile zu geniessen. Nach einem gemütlichen Ausklang des Abends ging es am nächsten Tag zurück nach Wildhaus. Sehr zur Freude der Musikanten wurden sie vom Tambourenverein, einer Delegation der Musikgesellschaft Alt St. Johann-Stein sowie den Familien und Fans in Empfang genommen. (pd)

  

 

 Werdenberger & Obertoggenburger, 5. Juni 2016

Auf gutem Weg nach Montreux

Freut sich auf ihre erste Teilnahme am Eidgenössischen: Die Bürgermusik Wildhaus. (Bild: Corinne Hanselmann)

Als Vorbereitung auf das Eidgenössische Musikfest in Montreux präsentierten die Bürgermusiken Wildhaus und Gams sowie die Musikgesellschaft Sennwald am Freitag in Sax ihre Wettspielstücke dem heimischen Publikum.

CORINNE HANSELMANN

SAX. Die Bürgermusik Gams, die Bürgermusik Wildhaus und die Musikgesellschaft Sennwald bereiteten sich nebst intensiven Proben mit einem Konzert am vergangenen Freitag in Sax auf das alle fünf Jahre stattfindende Eidgenössische Musikfest vom 10. bis 12. und 17. bis 19. Juni in Montreux vor. Jeder Verein hat vier Stücke eingeübt, zwei Konzertstücke (eines selbst ausgewählt, das andere erhalten die Teilnehmer zehn Wochen vor ihrem Auftritt zugeteilt) und zwei Märsche für die Parademusik (eines zwingend von einem Schweizer Komponisten).

«Wir freuen uns, dass wir diesen Anlass mit den zwei befreundeten Vereinen durchführen können, um optimal aufs Eidgenössische Musikfest vorbereitet zu sein», sagte der Sennwalder Präsident Hannes Aebi bei der Begrüssung in der Turnhalle Sax.

Wichtige Expertenmeinung

Als erstes gab der gastgebende Verein mit den 38 Musikantinnen und Musikanten seine Wettspielstücke zum Besten. Besonders das Aufgabenstück Colorado beeindruckte das Publikum und erntete lautstarken Applaus. Als Motivation zum Mitmachen nannte Dirigent Roland Wohlwend: «Die Teilnahme an einem Wettspiel ist immer der Abschluss einer langen Vorbereitungsphase, in der grosse musikalische Fortschritte gelingen.» Man widme sich während Wochen dem gleichen Musikstück und könne dieses perfektionieren. «Auch die Kameradschaft darf nicht vergessen gehen. Ich bin sicher, dass wir die Abendstunden im Kreise vieler Musikantinnen und Musikanten geniessen werden», so Wohlwend.

«Weiter ist mir das Feedback der Experten sehr wichtig, denn daraus lassen sich die musikalischen Vereinsziele der nächsten Jahre ableiten.» In Montreux werden die Sennwalder, wie auch die Buchser und die Gamser, von vier Tambouren des Tambourenvereins Buchs-Räfis bei der Marschmusik unterstützt. Sennwald tritt in der 3. Stärkeklasse an.

Auch wenn das Vorbereitungskonzert gut gelungen ist, gibt es bis zum grossen Tag noch weitere Proben, denn vor einem Publikum oder vor einem Experten zu spielen sind zwei verschiedene Dinge, wie Wohlwend erklärt. «Das Vorbereitungskonzert hat eine grosse Wichtigkeit. Ein erstes Mal wird man nervös, ein erstes Mal führt man die beiden schwierigen Wettstücke vor Publikum auf. Nun werden wir ihnen noch den letzten Schliff geben.»

Bestmögliches abrufen können

Für die 44 Mitglieder der Bürgermusik Wildhaus ist es bereits am kommenden Freitag so weit: Dann reisen sie nach Montreux, um am Samstag in der 4. Stärkeklasse der Jury ihre Stücke vorzuspielen. Die Wildhauser stellen sich dieser Herausforderung zum ersten Mal überhaupt. Angesprochen auf die Erwartungen, welche die Verantwortlichen bezüglich der Teilnahme am «Eidgenössischen» haben, sagte Dirigent Christian Schlegel: «Als musikalischer Leiter sind meine Erwartungen, dass wir die bestmögliche Leistung im entscheidenden Moment abrufen können. Das klingt vielleicht einfach, aber bei einem Korps mit über 40 Musizierenden kommt es auf die Tagesform und Nervenstärke jedes Einzelnen an. Wichtig ist uns auch die Pflege der Kameradschaft, und interessant ist der Vergleich mit anderen Vereinen.»

Noch an Feinheiten feilen

Die Bürgermusik Gams ist wie die Musikgesellschaft Sennwald eine Woche später, am 18. Juni, an der Reihe. Gams spielt nach langer Pause erstmals wieder in der schwierigeren 2. Stärkeklasse. «Zufrieden mit dem Auftritt in Montreux bin ich dann, wenn die beste Version, die wir schaffen können, gelingt», sagte Dirigent Harry Zierler. «Und wir möchten natürlich eine ansprechende Punktzahl erreichen.» Bis zur Abreise werde er mit den 40 Musizierenden noch an technischen Feinheiten wie Tempo und exaktem Zusammenspiel feilen. Dass eine gute Basis bei allen drei Vereinen bereits vorhanden ist, war am Vorbereitungskonzert zu sehen und zu hören.

Zum Schluss gab der Kreispräsident Josef Signer den Dirigenten und Präsidenten Glücksbringer mit auf den Weg und wünschte gutes Gelingen.

 

 

 

 Werdenberger & Obertoggenburger, 4. Juni 2016

Proben für den grossen Auftritt

Die Mitglieder der Bürgermusik Wildhaus üben in der Curlinghalle für die Parademusik. (Bild: Adi Lippuner)

Die Bürgermusik Wildhaus nimmt erstmals an einem Eidgenössischen Musikfest teil. Die Vorbereitungen auf die grosse Herausforderung am kommenden Samstag in Montreux laufen. Sowohl die Parademusik und das Aufgabenstück als auch das Selbstwahlstück müssen sitzen.

ADI LIPPUNER

WILDHAUS. Entstanden ist die Idee für die Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest auf der Musikreise im Jahr 2014. «Wir fuhren mit dem Glacier-Express nach Zermatt und ich diskutierte anfänglich mit zwei, dann mit weiteren Mitgliedern über eine Teilnahme am <Eidgenössischen>», erklärt Dirigent Christian Schlegel. Schliesslich meldete sich die Bürgermusik fürs Eidgenössische Musikfest an, welches an den Wochenenden vom 10. bis 12. und 17. bis 19. Juni in Montreux stattfinden wird. Es ist ein Festival und ein Wettspiel für Blasmusikvereine verschiedener Stärkeklassen und findet alle fünf Jahre in einer anderen Schweizer Stadt unter der Schirmherrschaft des Schweizerischen Blasmusikverbands statt. Für die teilnehmenden Vereine stehen zwei Wettspiele in einem Konzertlokal und die Parademusik auf dem Programm.

Vier Stücke einüben

Die Bürgermusik Wildhaus (BMW) spielt in der Stärkeklasse vier und hat als Selbstwahlstück «A Scottish Portrait» von James Swearingen eingeübt. Beim Aufgabenstück, dieses erhalten die Vereine jeweils zehn Wochen vor dem Auftritt, handelt es sich um die «Geisterstunde» von Urs Heri. Mit diesem Vorgehen haben alle Vereine die gleich lange Vorbereitungszeit. Gemäss Christian Schlegel handelt es sich bei den Aufgabenstücken aller Stärkeklassen um neue Kompositionen, von denen es keine Musikaufnahmen gibt. «So kann die Interpretation des Stücks unterschiedlich ausfallen, und dies wird von den Juroren entsprechend beurteilt. Wie viel Zeit jeder einzelne Verein in die Vorbereitung investiert, ist zudem den Verantwortlichen überlassen.»

Eine weitere Herausforderung ist die Teilnahme an der Parademusik. Für diese Herausforderung bereitet jedes Musikkorps zwei Märsche vor, einer davon muss von einem Schweizer Komponisten stammen. Die Jury bestimmt kurz vor dem Wettspiel, welcher Marsch zum Einsatz kommt. Die BMW hat sich für diesen Aufgabenteil die Märsche «Arosa» von Oscar Tschuor und «Grüsse aus Wildhaus» von Christian Schlegel ausgesucht.

Intensive Vorbereitung

Geprobt für die Auftritte am 11. Juni in Montreux wird jeweils am Dienstag- und Freitagabend. Bei trockenem Wetter findet die Marschmusikprobe im Munzenriet statt, bei Regenwetter in der Curlinghalle. Bei einem Augenschein am Dienstagabend war zu sehen, dass das Korps die Herausforderungen der Marschmusik schon sehr gut beherrscht.

Angesprochen auf die Erwartungen, welche die Verantwortlichen bezüglich der Teilnahme am «Eidgenössischen» haben, sagte Christian Schlegel: «Als musikalischer Leiter bestehen meine Erwartungen dahingehend, dass wir die bestmögliche Leistung im entscheidenden Moment abrufen können. Das klingt vielleicht einfach, aber bei einem Korps mit über 40 Musizierenden kommt es auf die Tagesform und Nervenstärke jedes Einzelnen an. Wichtig ist uns ebenfalls die Pflege der Kameradschaft. Und der Vergleich mit anderen Vereinen ist jeweils interessant», so der Dirigent.

Die Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in Montreux wird, wie Vereinspräsident Walter Hofstetter sagte, mit der Musikantenreise verbunden. «Wir fahren am Freitagvormittag, haben am Samstag unsere Auftritte, werden einzelne Konzerte geniessen und das gesellige Beisammensein pflegen, um dann am Sonntag wieder ins Toggenburg zurückzureisen.» Der Aufwand inklusive die Anschaffung eines neuen Sommertenues für alle Musikanten bewege sich im Bereich von 25 000 Franken, wobei sich auch die Musikanten an den Ausgaben beteiligen.

 

 

 Werdenberger & Obertoggenburger, 4. Juni 2016

Befragt
Die Mitglieder sind mit vollem Einsatz bei den Proben dabei

Christian Schlegel, musikalischer Leiter, und Walter Hofstetter, Präsident der Bürgermusik

 

Wie schaffen Sie es, alle Musizierenden über eine so lange Zeit «bei der Stange» zu halten?

Christian Schlegel: Eine so lange Vorbereitungszeit verlangt von allen grosse Disziplin. Als Dirigent kann ich an der Dynamik, dem Klangausgleich und der Stimmung nur arbeiten, wenn alle Register voll besetzt sind. Dies zu erreichen, braucht situativ immer wieder mal eine Motivationsspritze. Die meisten Mitglieder erkennen aber die Sinnhaftigkeit der Probearbeit und sind mit vollem Einsatz dabei.

Welche Herausforderung bedeutet die Teilnahme an der Parademusik?

Christian Schlegel: Die Bewertung an der Parademusik erfolgt in Montreux erstmals nach dem angepassten Reglement des Schweizerischen Blasmusikverbands. Neu werden alle drei Juroren den Verein auf der Strecke begleiten und sowohl den musikalischen Vortrag als auch die Marschdisziplin bewerten. Der ganze Vortrag, bestehend aus dem Marsch, zweimal Spielwechsel vom/zum Tambour und dem rhythmisch korrekten Anhalten muss innerhalb der vorgegebenen Distanz von mindestens 200 und maximal 250 Meter erfolgen.

Die Bürgermusik Wildhaus ist in der Gemeinde gut verankert, worauf führen Sie dies zurück?

Walter Hofstetter: Wir haben jedes Jahr unsere fixen Termine, sowohl die drei Unterhaltungsabende im Frühling als auch die beiden Sommerkonzerte und das Konzert in der Kirche. Dazu kommen verschiedene Auftritte wie Kommunion, Muttertag, Alpgottesdienst etc., sie finden immer zum gleichen Zeitpunkt statt. Das wird von unseren Blasmusikfans geschätzt und entsprechend gut sind die Besucherzahlen. (adi)

 

 

 

 Werdenberger & Obertoggenburger, 14. März 2016

Ein Abend zum Wohlfühlen

Wiener Walzerseligkeit mit dem Tanzpaar Eva Anderegg und Tobias Claudy. (Bild: Bilder: Adi Lippuner)

Wenn die Bürgermusik Wildhaus zum Konzert lädt, sind Überraschungen garantiert. Das Publikum dankt dies jeweils mit einem Grossaufmarsch, lässt sich musikalisch verwöhnen.

ADI LIPPUNER

WILDHAUS. Samstagabend kurz vor 20 Uhr: Im Mehrzweckgebäude Chuchitobel ist jeder Stuhl besetzt. Auf der Bühne eine grosse Leinwand, dahinter die Stühle für die Musikantinnen und Musikanten. Punkt acht Uhr dann der erste Paukenschlag: Nicolas Senn begrüsst die Anwesenden zu «Potz Musig» in Wildhaus. Die Filmaufnahme wurde auf Anregung des Dirigenten Christian Schlegel realisiert und sorgte für überraschte Gesichter.

Buntes Musikprogramm

Präsident Walter Hofstetter und die OK-Präsidentin Unterhaltungsabend, Monika Brändle, zeigten sich erfreut ob des grossen Interesses. Sie konnten zahlreiche Vereinsdelegationen, Behördenvertreter sowie Josef Signer vom St. Galler Blasmusikverband begrüssen. Durchs Programm führte Raphael Eggenberger.

Dann ein abwechslungsreiches Musikprogramm, bei dem keine Wünsche offen blieben: Schmissige Märsche wie «Grüsse an Wildhaus» von Christian Schlegel, aber auch «Wie baas ist mir da obe», einem Blasmusikarrangement von Armin Kofler und gewidmet dem Preisträger der Unterhaltung 2015, Barthli Gantenbein, Grabserberg, «You're so cool» mit Aurelia Forrer als Solistin am Xylophon, der Polka «Gut gelaunt», gespielt von zehn B-Klarinetten, zwei Bassklarinetten und zwei Querflöten, oder die Ode an Carlos Santana, «Europa» mit Solist Stefan Rohner, E-Gitarre, gleichzeitig auch gewidmet dem zweiten Preisträger Simon Schällibaum, Alt St. Johann.

Eleganz und Humor

Dann wäre da noch die Sache mit den weiteren Überraschungen: Der Auftritt des «Black and White-Balletts», bestehend aus einer bunt gemischten Truppe Aktiver, sorgte für einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln, aber auch für Bewunderung ob der gezeigten Präzision und Eleganz der Bewegungen. Apropos Eleganz: Zu «Strauss & Co., einer Ode an die Wiener Walzerseligkeit, ging der Taktstock an Vizedirigent Klaus Forster. Zu den Walzermelodien bewegten sich Eva Anderegg und Tobias Claudy elegant im Dreivierteltakt. Das Besondere am Tanzpaar: Es handelt sich um die evangelische Pfarrerin und den evangelischen Pfarrer der Kirchgemeinde Wildhaus-Alt St. Johann.

Mit dem Zweiakter «Überraschig u em Oschte», Regie Hans Forrer, brachte die Theatergruppe der Bürgermusik ein Stück voller Überraschungen und witziger Dialoge auf die Bühne.

Die Musikunterhaltung «Potz Musik» wird am Mittwoch, 16. März, und Samstag, 19. März, nochmals durchgeführt. Infos für die Reservation unter www.bmwildhaus.ch.

  

Das «Black-and-White-Ballett» sorgte für eine der Überraschungen.       Szene aus dem Theaterstück «Überraschig us dem Oschte».

Solist Stefan Rohner mit «Europa».

(Bilder: Adi Lippuner)

 

 Werdenberger & Obertoggenburger, 1. Dezember 2015

Musikalisches Zwiegespräch

Die Bürgermusik Wildhaus, Leitung Christian Schlegel, beim Konzert in der katholischen Kirche. (Bild: Adi Lippuner)

Beim Kirchenkonzert der Bürgermusik Wildhaus am Samstag war die Organistin Ursula Hauser als Gast dabei. Das musikalische Zwiegespräch von Orgel und Blasmusik kam sehr gut an.

ADI LIPPUNER

WILDHAUS. Schneegestöber und kühler Wind im Freien, in der katholischen Kirche dagegen wohlige Wärme und bis auf den letzten Platz gefüllte Kirchenbänke. Punkt acht Uhr der Einmarsch der Bürgermusik Wildhaus unter der Leitung von Christian Schlegel – und wie es zum Abend passte – zu «Gruss an Bern», von Ursula Hauser auf der Orgel gespielt.

Begeisternde Darbietungen

Lieb gewordene Tradition ist es auch, dass der Vizedirigent Klaus Forster für ein Stück die Leitung übernimmt, aktuell war es am Kirchenkonzert bei «Viver senza Tei», einer Melodie der unvergesslichen rätoromanisch singenden Formation Furbaz mit Frontfrau Marie Louise Werth. Stimmungsvoll intonierten die Musikantinnen und Musikanten «Leben ohne dich», wie das eingängige Stück auf Deutsch heisst.
Alle Register ihres Könnens zog die Bürgermusik am anspruchsvollen dreiteiligen «Where The River Flows», «Wo der Fluss fliesst» von James Swearingen. Mit diesem Stück holte sich die Bürgermusik vergangenen Sommer am Kreismusiktag viel Lob. Erzählt wird die Geschichte eines weissen Jungen, der sich am Ohio-River während der Grenzstreitigkeiten den Indianern anschloss und später dann einen wesentlichen Anteil am Zustandekommen eines Friedensabkommens hatte.

Leichte Muse

Wenn Ursula Hauser die Orgel zum Klingen bringt, ist ihr die Aufmerksamkeit des Publikums sicher. Sie versteht es meisterhaft, bei der «Königin» unter den Instrumenten auch bei eingängigen Melodien, also der leichten Muse, alle Register zu ziehen. Ob «Unter dem Doppeladler», «Mein kleiner grüner Kaktus» oder «Hereinspaziert» – sowohl das Publikum als auch die aufmerksam zuhörenden Mitglieder der Bürgermusik wiegten sich leicht im Takt.
Höhepunkt des musikalischen Zwiegesprächs war dann «Rigaudon» von André Campra (1660–1744). Der einstige Chorknabe der Kathedrale Saint-Sauveur in Aix-en-Provence komponierte bereits im Alter von 17 Jahren erste Motetten. Seine weltlichen Werke liess er von seinem Bruder Joseph unterzeichnen, weil der die lukrative Anstellung in der Kathedrale Notre Dame nicht verlieren wollte.

Ode an die Klarinette

Aus Anlass des «Jahres der Klarinette» kam das Publikum in den Genuss der Darbietung «Gut gelaunt», arrangiert von Christian Schlegel und gespielt von acht B-Klarinetten, zwei Bassklarinetten und zwei Querflöten. Pastoralassistent Michael Nolle hatte während des Konzerts eine Doppelfunktion: Einerseits überzeugte er mit seinem Klarinettenspiel, andererseits führte er gekonnt durchs Programm. Erfreut ob des grossen Aufmarsches zum Konzert zeigte sich auch Präsident Walter Hofstetter. Und wie es sich für einen fröhlichen musikalischen Abend gehört, stand auch ein gemütlicher Ausklang mit Umtrunk in der Mehrzweckhalle auf dem Programm.

Dies aber erst, nachdem sowohl die Bürgermusik als auch Organistin Ursula Hauser noch Zugaben spielten. Die Musikanten zogen dabei das Publikum mit ein, bei der Adventsmelodie «Tochter Zion, freue dich», durfte es mitsingen. Und Ursula Hauser liess, passend zum früh eingetroffenen Schnee im obersten Toggenburg, die «Petersburger Schlittenfahrt» erklingen.

 

 

 Werdenberger & Obertoggenburger, 16. März 2015

Musikalische Tour de Suisse

Die Bürgermusik Wildhaus unter der Leitung von Christian Schlegel setzte beim aktuellen Unterhaltungsabend auf «Schwyzer Choscht». (Bild: Bilder: Adi Lippuner)

Der Unterhaltungsabend der Bürgermusik Wildhaus stand ganz im Zeichen des Schweizer Kreuzes. Musik aus der Heimat und der Zweiakter «Uf de Gämselialp» boten beste Unterhaltung.

ADI LIPPUNER

WILDHAUS. Punkten mit einheimischer Kost, für einmal die Anglizismen aussen vor lassen und zeigen, dass sich die Schweiz bezüglich abwechslungsreicher Musik nicht verstecken muss: Nach dieser Devise ist der Unterhaltungsabend der Bürgermusik Wildhaus aufgebaut. Erstmals kam das Publikum am Samstagabend in den Genuss der Aufführungen, weitere Möglichkeiten bestehen am Mittwoch, 18., und Samstag, 21. März. Präsident Walter Hofstetter und die OK-Chefin Unterhaltungsabend, Monika Brändle, waren vom Grossaufmarsch begeistert und konnten zahlreiche Delegationen und Ehrengäste begrüssen.

Traumlandschaften gezeigt

Die einzige englische Bezeichnung mit «Top of Switzerland» ist der Titel des Unterhaltungsabends. Alles andere stammt aus der engeren oder weiteren Heimat, seien es der «St. Galler Marsch» von Hans Heusser, die Arthur-Beul-Komposition «Dibidäbi lüpf dis Bei» mit den Posaunensoli von Kläus Forrer, Heinz Müller und Bruno Alpiger oder «In Siemi» – ein Traum von Gion Balzer Casanova. Zu letzterem hatte Liliane Abderhalden mit ihrem Traumgedicht ihren Auftritt, und während die Melodie gespielt wurde, konnte das Publikum Traumlandschaften auf der Grossleinwand geniessen.

Dass die Musikantinnen und Musikanten der Bürgermusik Wildhaus unter der Leitung von Christian Schlegel, dank flinker Finger, auch ein für Schwyzerörgeli geschriebenes Stück problemlos spielen können, stellten sie mit «Im Toggeeburgerländli» unter Beweis. Und dass es in der Schweiz musikalische Urgesteine und international bekannte Bandleader gibt, zeigte das Pepe Lienhard Medley, darin enthalten Ohrwürmer wie «Swiss Lady» und «Piccolo Man».

Gesangliche Verstärkung

Bei einer musikalischen Schweizer Reise darf auch das Trio Eugster nicht fehlen. Christian Schlegel stellte bekannte und weniger bekannte Titel dieser drei Zürcher Sänger, die heute alle das Pensionistendasein geniessen, zu einem Potpourri zusammen. Bei diesem Stück – von «Söll emol cho» über «Oh läck du mir» bis «Lappi tue d'Auge uf» und «Ganz de Pappe» – um nur einige zu nennen, stand die ganze Familie Schlegel, auch bekannt als Schlegel-Musig, zur gesanglichen Unterstützung der Bürgermusik auf der Bühne. Abgerundet wurde die Schweizer Reise mit der Polka «Jurablick» von Mario Bürki, unter der Leitung von Vizedirigent Klaus Forster. So richtig gemütlich ging's dann beim Schlussstück «Swiss Folks», einem Arrangement von Heinz Schönenberger, zu und her. Das Publikum wurde zum Mitsingen aufgefordert und liess sich bei Melodien wie «S'isch mer alles ein Ding», «Die Nacht ist ohne Ende» und «Es Burebüebli» nicht zweimal bitten. Ganz im Gegenteil, die Begeisterung war so gross, dass die Lieder ein zweites Mal gespielt wurden.

Nicht enden wollende Begeisterung dann auch bei der Zugabe: «Alperose» von Polo Hofer und Hanery Amman – zwei Tage vor dem 70. Geburtstag von «Polo National» – ein würdiger Abschluss einer musikalischen Schweizer Reise, welche die Vielfalt der kleinen Schweiz auch in diesem Bereich aufzeigte.

Ein guter Schuss Humor

Der Zweiakter «Uf dä Gämselialp» unter der Regie von Hans Forrer war ein Frontalangriff auf die Lachmuskeln des Publikums. Was Sepp, der Gämselijäger (Bartli Wenk), Wildhüter Wendel (Daniel Näf), seine Tochter Bethli (Lidija Jakovljevic), der Älpler Benz (Martin Näf), seine Frau Annagret (Fränzi Egele), die Kräuterfrau Trini (Brigitte Looser) und das Touristenpärchen Susi und Waldi (Andrea Schöb und Paul Götte) auf der Bühne zeigten, war beste Unterhaltung.

Infos zum Unterhaltungsabend unter www.bmwildhaus.ch

 

 

 

 

keine weiteren Meldungen vorhanden

für ältere Mitteilungen schauen sie bitte im Archiv nach

 

WebCounter by GOWEB   Statistik   Home Nach oben Weiter 

(c) 1998 - 2016 Copyright by Martin Hardegger